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Orientierung ORF v. 17.09.2017
25 Jahre Ministrantinnen
Der weibliche Dienst am Altar

Online-Video,  2017, 7 Min.


Heute ist es eine Selbstverständlichkeit, dass auch Mädchen und Frauen in der römisch-katholischen Kirche ministrieren. Dabei waren Frauen am Altar über Jahrhunderte hinweg nicht erwünscht.
Der Ministrantendienst, früher auch als vorbereitende Tätigkeit für ein späteres Priesteramt gesehen, blieb Buben vorbehalten. Die späte Wende begann mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965), das ein neues Verständnis des Ministrierens möglich machte. In der Wiener Pfarre Mariahilf streiften sich bereits Mitte der 1970er-Jahre Mädchen das weiße Gewand über. Der damalige Pfarrer, Pater Albert Gabriel, nennt dies im Gespräch mit der "Orientierung" rückblickend - mit Augenzwinkern - "vorauseilenden Gehorsam".
Denn bis zur offiziellen Genehmigung sollte es noch dauern. Erst im Jahr 1992 ermöglichte Papst Johannes Paul II. Mädchen und Frauen diesen Dienst am Altar, offiziell veröffentlicht wurde die Erklärung zwei Jahre später. Heute stellen in Österreich Mädchen mehr als die Hälfte der rund 45.000 Ministrierenden. Auch erwachsene Frauen engagieren sich im Ministrantendienst, zum Beispiel in Wien Mariahilf. Eine von ihnen ist Ursula Hilkesberger, die in wenigen Tagen ihren 70. Geburtstag feiert.

Schlagworte: Ministrantinnen, Gottesdienst, Kirchengeschichte;
Topographie: Dokumentation
Altersangabe: ab 12
Regie: Sandra Szabo